ep Magazin
23 – 2026
- ep Engineering
Interview mit Christian Rudolph
- ArianeGroup
Zugang zum Weltraum für Europa
- Suss Microtec
Innovation in der Halbleiterindustrie
- ep life science
Employer Branding
23 – 2026
Vom Loslassen
Liebe Leserin, lieber Leser,
liebe Geschäftspartner und Freunde,
Jahrzehnte ist es das eigene Unternehmen, geprägt von vertrauten Kollegen, von Charakter, Gestalten, Führung und Mut. Und man meint, es bliebe ewig so. Bis die Erkenntnis reift, dass all das irgendwann in neue Hände gelegt werden muss ...
Zunächst dachte ich, Unternehmensnachfolge, vor allem innerhalb der eigenen Familie, braucht nur einen überzeugenden Plan, eine klare Strategie. Heute weiß ich es besser: Nachfolge braucht vor allem Zeit!
Wie es mit meinem Unternehmen in der Zukunft weitergehen wird, ist eine Frage, die mich seit Jahren beschäftigt. Nach und nach reifen die Überlegungen, geprägt von Miteinander, Beobachten, Einfinden, Coaching. Und auch ein Hineinfinden in die neuen Rollen.
Die Herangehensweise der Jungen bringt teils ungewohntes, aber faszinierendes Denken und Handeln, die Orientierung an Zahlen und KPIs in neuer Form, die Integration neuester Technologien – und die Gewissheit, dass der Kern unverändert fortbesteht.
Der Punkt, an dem meine Söhne und mein langjähriger Weggefährte im Vertrieb sich für ep als ihr Unternehmen entscheiden, ist einige Zeit her: Sie wollen diesen Weg gehen und die Weiterentwicklung in der ep group verantworten.
Eine neue ep Generation tritt an. Es wäre vermessen, würde ich es leugnen: Das Loslassen schmerzt. Gleichzeitig kann etwas für mich Schöneres nicht passieren. Die drei K‘s, die ep in absehbarer Zeit weiterführen werden, sind mit Christofer Keppler, Dominik Keppler und Alexander Körner gesetzt. Ich bin dann der Senior, den man noch manchmal fragt. Daran muss ich mich erst gewöhnen.
Was bleibt, ist unsere DNA: Der Mensch steht im Mittelpunkt aller Technik. Zeit schenken – unseren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern – zählt auf jeder Ebene.
Alles andere darf sich ändern.
Flexibilität ist diesmal Kernthema im ep Magazin. Die bekannte Definition: Verstanden als Anpassungsfähigkeit, zählen wir Flexibilität zu den Kernkompetenzen im Alltag. Sie hilft uns, veränderte Situationen zu bewerten, relevante Einflüsse einzubeziehen und die eigene Strategie zielorientiert zu modifizieren. All das ist richtig.
Dennoch scheinen nicht alle Ebenen ausgelotet. Die wertvolle Eigenschaft bleibt sehr auf der Seite des Reagierens. Tun wir also das heute Angesagte und fragen ChatGPT: Die KI definiert Flexibilität ebenfalls als Anpassungsfähigkeit im Denken oder Handeln – unter anderem bezogen auf die Bereitschaft, im Beruf Arbeitszeiten, Aufgaben oder Vorgehensweisen zu verändern. Biologisch gesehen geht es um die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken, technisch um die Fähigkeit eines Systems, verschiedenartige Aufgaben oder Bedingungen zu bewältigen. So weit, so gut ... Interessanter wird es im Bereich der Psychologie: Hier nennt die KI die Offenheit gegenüber neuen Situationen – und die Fähigkeit, das eigene Verhalten anzupassen.
Change the Challenge
Das ändert die Betrachtungsweise. Denn Offenheit bezieht nicht nur die Reaktion auf veränderte Bedingungen ein. Sie impliziert auch eine bewusste Veränderung der eigenen Situation. Damit unterscheidet sie sich wesentlich von Anpassungsfähigkeit. Wir kommen vom Reagieren zum Agieren: Offen für Neues, stellen wir uns spannenden Aufgaben und verändern so unsere Situation. Und jede Herausforderung fordert unsere Flexibilität.
An dieser Stelle lohnt es sich, eine alte Fabel ins Spiel zu bringen. Aufs Neue erzählt, löst sie immer wieder Freude aus – und, weil der scheinbar Schwächere siegt, auch ein bisschen Schadenfreude. Es ist die Geschichte vom Igel und vom Hasen. Die beiden vereinbaren ein Wettrennen. Der selbstsichere Hase sieht den Sieg schon in der Tasche: Schnell und biegsam, ist er dem Igel weit überlegen. Auch aus Sicht des Igels hat der Hase scheinbar alle Trümpfe auf seiner Seite. Aber der Igel will gewinnen. Und er hat eine geniale Idee.
Der Geniestreich
Der Hase rennt los. Als er am Ziel ankommt, ist der Igel schon da. Der Hase kann es nicht fassen und rennt zurück. Der Igel erwartet ihn. Und noch mal zurück – dasselbe Ergebnis: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, schöpft der Hase keinen Verdacht. „Bin schon da, bin schon da“, rufen ihm in der Fabel mal Herr, mal Frau Igel entgegen.
Innerhalb von Sekunden hat der Igel eine Transformation realisiert, gemeinsam mit seiner Frau. Sein kühner Geniestreich: Er verlagert den Wettbewerb von der körperlichen auf die kognitive Ebene. Im Team wachsen Herr und Frau Igel über sich hinaus. Sie erwecken den Anschein, schnell zu sein und tun das so lange, bis der Hase – seinerseits vollkommen auf die körperliche Ebene fixiert – aufgibt. Und so bleibt er, obwohl körperlich im besten Sinne flexibel („flectere“ (lat.): beugen, biegen, wenden), zweiter Sieger ...
Fazit: »Flexibilität braucht Beweglichkeit im Kopf – und die Freiheit, nicht alten Erfahrungen hinterherzulaufen.«
Das Switch-Prinzip
Elaine Fox, Professorin für Psychologie und Neurologie an der Universität Oxford, spricht vom Switch-Prinzip: „Man kann im Leben nicht alles planen, kontrollieren oder voraussehen“, erläutert sie in einem Interview mit dem SZ Magazin. „Erfolgreiche Menschen besitzen die Fähigkeit, konstante Veränderung und Unsicherheit hinzunehmen und flexibel darauf zu reagieren.“ Der Switch sei, so Fox, flexibel zwischen Denk- und Handlungsweisen zu wechseln und Strategien situationsbezogen zu entwickeln. Dabei helfen geistige Beweglichkeit, Selbsterkenntnis, Emotionsbewusstsein und Intuition.¹
Resilienz im Gepäck
Die beiden Sieger werden in jedem Fall mit neuem Selbstbewusstsein aus dem Rennen gegangen sein – und mit neuer Sicherheit im Hinblick darauf, unerwartet Erfolg haben zu können. Dieser Schluss lässt sich übertragen. „Je flexibler Menschen sind, desto resilienter sind sie auch, weil sie in unerwarteten oder schwierigen Situationen viele verschiedene Optionen in Betracht ziehen“, führt Elaine Fox im Interview aus, „auch solche, die sich in der Vergangenheit vielleicht als nicht besonders praktikabel erwiesen haben.“
Alle im Boot
Was der Igel rasch initiiert, ist auf Unternehmensebene schwieriger umzusetzen. Prof. Dr. Jutta Heller, Expertin für Resilienz und Veränderungskompetenz, sieht in organisationaler Flexibilität dennoch den Treiber für nachhaltige Leistung, Innovationskraft und Resilienz: „Einerseits müssen sich unternehmensinterne Prozesse, Strukturen und MitarbeiterInnen ständig weiterentwickeln, um mit den veränderten Umweltbedingungen Schritt zu halten. Gleichzeitig brauchen Führungskräfte und MitarbeiterInnen ein Gefühl von Sicherheit, um zielgerichtet und mit vollem Einsatz Leistung erbringen zu können. Wenn die Balance zwischen stabilen Sicherheitssystemen einerseits und viel Flexibilität im Umgang mit Ungeplantem andererseits erreicht wird, bewirkt das: Die Risikowahrscheinlichkeit wird minimiert und die Organisation kann unerwünschte Ereignisse besser auffangen.“ Heller bezeichnet organisationale Flexibilität als kontinuierlichen Entwicklungsprozess, „getragen von Führung, lernförderlichen Strukturen, klaren Rollen und einer Kultur, die Anpassung begrüßt, ohne Stabilität preiszugeben.“
Flexibel und sicher
Flexibel und dabei stabil – das passt gut zu ep. Denn flexibles, agiles Arbeiten zählt in allen Teams und bezogen auf sämtliche technischen Herausforderungen. Im Bereich der Reaktion auf die wirtschaftliche Entwicklung gab es bewusste Veränderungen. „Wir haben neue Branchen adressiert, unseren Vertriebsfokus geschärft, klare Maßnahmen und eine stringente strategische Ausrichtung umgesetzt“, kommentiert Christofer Keppler. Die ep group agiert mit genauem Blick auf die Vorzeichen – ebenso schnell wie entschlossen. Und es gibt viel mehr Initiative im Hinblick auf Resilienz: „Ständig wechselnde Perspektiven weltweit machen die achtsame Einbindung aller ins gemeinsame Team noch wichtiger“, ergänzt Dominik Keppler. „Der Mensch steht im Mittelpunkt. Unsere interne Kommunikation – unter anderem das Format „ep talks!“ – sorgt für Transparenz im Team, bindet alle ein und hilft uns, auch im Umfeld unsicherer Entwicklung flexibel erfolgreich zu sein.“ (→ Seite 34)
»Um für Kunden und Team beste Lösungen zu finden, aktivieren wir Ressourcen, denken um die Ecke, prüfen sämtliche Maßnahmen, die sich in einem noch vernünftigen Rahmen bewegen. Und gehen manchmal darüber hinaus.«
— Flexibilität bei ep
ep Engineering
ep Engineering – Kompetenzbereiche
Es ist mehr als nur eine Personalie:
Mit Christian Rudolph, ep Head of Engineering, hat die ep group ihre strategische Ausrichtung im Engineering weiter geschärft
Christian Rudolph, Diplom-Ingenieur Elektrotechnik und Diplom-Wirtschaftsingenieur (MBA), verfügt über mehr als 30 Jahre Industrie- und Managementerfahrung: zunächst im internationalen Vertrieb bei Bosch, danach als Werkvertragsspezialist mit Projektverantwortung in einem Audi-Beteiligungsunternehmen. Als COO bei Ferchau Automotive baute er zuletzt mehrere Engineering-Geschäftsbereiche auf und verantwortete Umsätze im zweistelligen Millionenbereich.
Entscheidend für seinen Wechsel zur ep group war deren Charakter einer hochflexiblen, unternehmerisch geprägten Organisation mit kurzen Entscheidungswegen und klaren Wachstumsambitionen. Seit Februar 2025 treibt Christian Rudolph dort den gezielten Ausbau des Engineerings voran – insbesondere im Werk- und Dienstvertragsgeschäft: „Das ep Competence Center existiert seit Jahren als kleiner, hochqualitativer Bereich. Nun heben und platzieren wir sein enormes Entwicklungspotenzial.
Engineering mit Ergebnisverantwortung
„ep Werk- und Dienstverträge repräsentieren ein klares Leistungsversprechen“, so Rudolph. „Wir tragen die vollständige Verantwortung für definierte Ergebnisse – bezogen auf sämtliche Stufen bis hin zum abnahmefähigen Endergebnis.
„Diese Form des Engineerings erfordert Fachleute, die ihre Verantwortung gestaltend umsetzen. Voraussetzung dafür sind aus unserer Sicht exzellentes technisches Know-how, methodische Sicherheit und die Fähigkeit, auch anspruchsvolle oder kritische Projektsituationen souverän zu steuern.“
ep Engineering positioniert sich damit als verantwortungsvoller Partner: gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, steigender Regulierung und wachsender Anforderungen an Kostenflexibilität und Compliance. Die Kunden profitieren von messbaren Resultaten und minimalem Steuerungsaufwand.
Für die ep group selbst bildet der konsequente Ausbau im Engineering eine wesentliche Ergänzung zum bestehenden Kerngeschäft.
Flexibilität und technologische Tiefe
ep Engineering steht für die durchgängige Verzahnung aller Entwicklungsdisziplinen – von der Idee bis zur Serienfreigabe. Interdisziplinäre Teams aus Mechanik, Elektronik, IT und E/E entwickeln skalierbare Lösungen für komplexe technische Systeme – methodisch fundiert, systemisch integriert und branchenübergreifend anwendbar.
Eine leistungsorientierte Aufteilung der Kompetenzfelder und die Qualifizierung des Vertriebs in Sachen Werkvertrag greifen Hand in Hand. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern erweitert den Kompetenzbereich und sorgt für rasche Lieferfähigkeit.
„Wir arbeiten mit einem intelligenten Netzwerk, binden unsere Partner ein und investieren gezielt“, kommentiert Inhaber und CEO Winfried Keppler. „Dabei kommen uns langjährige Verbindungen in die Fachabteilungen unserer Kunden, technologische Tiefe und eine fast unschlagbar hohe Flexibilität zugute.“
ep Engineering – die Vorteile
✔ Verlässliche Lösungen
ep Kunden profitieren durch gezielt eingesetztes, interdisziplinäres Können aus verschiedensten Branchen – für verlässliche Lösungen und mehr Planungsspielraum.
✔ Verlängerte Werkbank
In enger Zusammenarbeit übernehmen wir erfolgreich Teile von Entwicklungsprozessen unserer Kunden und bewältigen intensive Projektphasen gemeinsam.
✔ Intensive Beratung
Ein tiefes Verständnis der Geschäftsfelder ermöglicht eine detaillierte, fachspezifische Beratung unserer Kunden und individuelle Lösungen in allen Projektphasen.
✔ Neueste Erkenntnisse
Starke Technologiepartnerschaften bieten Zugang zu spezialisiertem Know-how und innovativen Netzwerken – für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.
✔ Best Cost Delivery
Best Cost Delivery-Modelle ermöglichen Leistungen direkt vor Ort, über Nearshore-Teams oder in Offshore-Strukturen – für optimale Ressourcensteuerung und Qualität.
✔ Garantierte Qualität & Compliance
Die konsequente Einhaltung von Normen und Richtlinien schafft Sicherheit und Vertrauen, besonders in regulierten Branchen.
Der einzigartige ep Charakter – die besondere Verbindung von Mensch und Technik – ist überall spürbar. Jedes unserer Kundenprojekte profitiert davon.
Entwicklung und Validierung von Hardware-Komponenten – von Konzept bis Serienreife
Entwicklung sicherheitsrelevanter Software mit Fokus auf Architekturdesign, Echtzeitfähigkeit und normkonforme Umsetzung
Entwurf und Implementierung von Embedded-Systemen mit Echtzeitbetriebssystemen, Mikrocontroller-Programmierung und Hardware-naher Software für intelligente und vernetzte Produkte
Systematische Erprobung und Absicherung durch Simulation, Hardware-in-the-Loop (HiL), Prototyping und Prüfstandsentwicklung
CAD-basierte Konstruktion komplexer Baugruppen und Systeme unter Berücksichtigung von Normen, Fertigungsgerechtigkeit und funktionaler Integration
Ganzheitliches Projektmanagement für komplexe Entwicklungs- und Engineering-Projekte inkl. Termin- und Risikomanagement
Individuelle Lösungen und umfassende Teststrategien für Qualität, Sicherheit und optimale Performance
Sicherstellung regulatorischer Anforderungen, Normen und Compliance-Konformität
Entwicklung datengetriebener Anwendungen mit Machine Learning, Predictive Analytics und Edge-AI – zur Optimierung von Produkten, Prozessen und Entscheidungsfindung
Technische Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz, Reduktion von CO₂-Emissionen und zur ressourcenschonenden Produktentwicklung
das ep test & development center
Das bietet das ep test & development center:
Wo Innovation und Effizienz entscheiden, braucht es engagierte Entwicklungsleistungen. ep Kunden können sich auch diesbezüglich auf die Kapazität der ep group verlassen: Seit 2024 bewährt sich das ep test & development center als fester Bestandteil des Portfolios und leistungsstarker Partner für verschiedene Bereiche.
Im test & development center bietet ep mit eigenen Anlagen alles aus einer Hand: von der präzisen Messung über individuelle Fahrzeugumbauten bis hin zu komplexen Inbetriebnahmen. ep Versuchsingenieure und Techniker setzen alles daran, selbst höchste Anforderungen zu erfüllen: flexibel, kurzfristig und mit einem hohen Anspruch an Präzision.
Es gilt: Wenn unerwartete Anforderungen auftauchen, wenn Zeitpläne versehentlich zu eng kalkuliert wurden, wenn es um spezielles Know-how geht, wenn zusätzliche Kapazität erforderlich ist, lohnt der Kontakt zum ep test & development center. Hier gehen technologisches Wissen und Können, Kundennähe und praxisorientierte Entwicklungsarbeit Hand in Hand – und die nötigen technischen Anlagen stehen parat.
Ob einzelne Aufgaben oder ganze Projekte, ob Werk- oder Dienstvertrag: Die Fachleute im ep test & development center richten sich nach dem individuellen Bedarf.
Höchstmögliche Kundenzufriedenheit ist der Anspruch. Individuelle Lösungsansätze, persönliche Betreuung und höchste Qualität schaffen nachhaltiges Vertrauen. Regional, flexibel und kompetent passt sich das Team an vorgegebene Abläufe und Prozesse an.
Kontakt
Maximilian Ricci
Team Lead Sales
E-Mail: maximilian.ricci@ep-group.de
»Das ep test & development center steht für Qualität, Kompetenz und Kundenzufriedenheit – in jedem einzelnen Projekt.«
Ob einzelne Tests, vollständige Versuchsumfänge oder Prüfungen im Klima-Wind-Kanal: Wir liefern validierte Ergebnisse für Entwicklungsentscheidungen.
Der Service bezieht sich auf komplette Fahrzeuge ebenso wie auf Komponenten: moderne Assistenzsysteme, Hinterachslenkungen etc.
Wir liefern alles aus einer Hand: vom Umbauprotokoll bis hin zur vollständigen Dokumentation.
Konfigurationen und Funktionsprüfungen sind ebenso Teil des Portfolios wie die Koordination von Updates.
Die umfangreiche Ausstattung ermöglicht den ep Fachleuten die Realisierung vielfältiger Entwicklungsaufgaben – spontan und in hoher Qualität.
Große Flächen stehen zur Integration und zum Aufbau individueller Kunden-Prüfstände oder Testaufbauten bereit.
Die Ladeinfrastruktur vor Ort ist selbstverständlich auch auf Fahrversuche und Inbetriebnahmen von E-Fahrzeugen ausgerichtet.
flexibel und erfolgreich
Von Anfang an bedient die ep group auch Kunden im Pharmabereich. Der Wunsch, die Potenziale dort besser zu nutzen, führt 2022 zur Gründung der ep life science: eines eigenen Unternehmensbereichs mit spezifischem Angebot und den passenden Experten. ep life science ist die Antwort der ep group auf den Bedarf an Know-how in Life Science, Pharmaceuticals und Chemistry. In Kompetenzfeldern wie Forschung und Entwicklung, klinischer Forschung, Herstellung und Produktion, Qualität, Arzneimittelsicherheit sowie Zulassung begleiten ep Fachkräfte die gesamte Wertschöpfungskette mit passgenauer Expertise. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten durch ep life science einen unkomplizierten Zugang zu hoch attraktiven Projekten der Branche. Auch hier bilden die ep Werte Flexibilität, Wirtschaftlichkeit, Verantwortung und Wertschätzung ein starkes Fundament für eine nachhaltige berufliche und persönliche Entwicklung.
Baut erfolgreich auf Menschen: Alexander Bischel
Den Wechsel von der Kunden- auf die Geschäftspartnerebene hat Alexander Bischel vollzogen. Über viele Jahre ist er im Management eines ep life science-Kunden für Bauprojekte verantwortlich. Passgenauer Personaleinsatz und Harmonie in den Teams sind ihm wichtig, gerne besetzt er Stellen mit Fachleuten von ep life science ... Auf die Empfehlungen von Julia Zeyneloglu kann er sich verlassen, die Zusammenarbeit läuft gut und vertrauensvoll.
Irgendwann wählt er den Weg ins eigene Unternehmen und macht sich in den Bereichen Projektmanagement, Projektleitung und Engineering selbstständig. „Ich möchte frei von Konzernzwängen agieren und selbstständig entscheiden können“, begründet Alexander Bischel den kompletten Wechsel der Perspektive. Manche in seinem Umfeld können ihn nur schwer verstehen. Er selbst dagegen spürt schnell, dass der Schritt zur richtigen Zeit kommt – und informiert auch Julia Zeyneloglu über die neue Situation. Sie nutzt ihre vielfältigen Kontakte in die Branche und findet bei einem anderen Kunden ein Projekt, das genau zu Alexander Bischel passt.
»Wenn Projekte nicht gut laufen, liegt es immer am Faktor Mensch. Das nicht wahrhaben zu wollen, bedeutet, die Symptome zu behandeln, statt die Ursache zu beheben.«
— Alexander Bischel
Es ist ein sehr komplexes Bauprojekt in der Pharmaproduktion – verbunden mit höchsten Reinraumanforderungen, Material- und Personalfluss nach strengsten Maßstäben und einem Umbau im Betrieb. Diese Konstellation bedingt genau die Spezialkenntnisse, die Alexander Bischel mitbringt. Parallel dazu zählt seine Begabung, Fachkräfte passend einzusetzen und sie zu motivieren: „Ein respektvoller, freundlicher Umgang ist das A und O“, ist er überzeugt. „Als Führungskraft braucht man ein Gespür für Menschen, ihre Fähigkeiten, ihre Grenzen. Will man ihr Potenzial erschließen, muss man all das einbeziehen.“
Fachwissen, Führung, sein Blick fürs Ganze und Sinn für Prioritäten ergänzen sich: Mit einem etwa 35 Köpfe starken Team sorgt er für präzise Ergebnisse. Nach langer Zeit im Management eines Konzerns ist er wieder direkt im Geschehen und genießt das: „Ich bin näher dran, das ist schön und macht Spaß!“ Eine gute Nachricht für viele könnte sein, dass Alexander Bischel parallel Kapazität für mindestens ein weiteres Projekt hat. Bei Interesse stellt Julia Zeyneloglu den Kontakt gerne her: julia.zeyneloglu@ep-group.de.
Spannende Life Science-Projekte: Patrick Grees
Der Wechsel von Patrick Grees, M. Sc. Biochemie, zu ep ist Ergebnis eines zufälligen Gesprächs im privaten Rahmen. Ein ehemaliger Schulfreund, zu dieser Zeit selbst bei ep, erkundigt sich im Sommer 2022, was Patrick denn beruflich mache ... Grees, der damals als Prozessingenieur fachverantwortlich für ein Produktionsteam im Bereich therapeutischer Antikörper und Enzyme ist, verspürt den Wunsch nach einer beruflichen Veränderung. „Frag doch mal die Julia“, lautet der Tipp. Gesagt, getan.
Julia Zeyneloglu erkennt schnell das Potenzial und entwickelt gemeinsam mit ihm eine passende berufliche Perspektive. Im Dezember 2022 übernimmt Patrick Grees bei einem langjährigen ep Pharmakunden Projektverantwortung in der prozessbegleitenden Analytik für die Auftragsfertigung therapeutischer Antikörper. Statt direkt in die Produktion eingebunden zu sein, hat er nun eine produktverantwortliche Rolle entlang des gesamten Life-Cycle-Managements inne. Dazu zählen die Verantwortung für Analytik und Qualitätsüberwachung in nationalen und internationalen Kundenprojekten des Herstellers. Auch die Chargenfreigabe analytischer Ergebnisse, die Erstellung von zulassungs- und GMP-relevanten Dokumenten (z. B. Probenentnahmepläne) sowie die Unterstützung bei Inspektionen und Audits gehören zu seinem Aufgabenbereich.
„Bei der Herstellung von Arzneimitteln ist das Thema Qualität deutlich komplexer als beispielsweise im Maschinenbau“, erläutert Julia Zeyneloglu. „Bereits kleinste Prozessänderungen können weitreichende Auswirkungen haben – bis hin zur Anpassung der Verpackungsgestaltung.“ Jede Anpassung erfordert umfangreiche Abstimmungen mit Kunden und Behörden und muss stets im Kontext vorgegebener Timelines betrachtet werden. Für Patrick Grees ist die Position attraktiv: „Dorthin zu kommen, ist nicht so einfach. ep hat mir da eine fantastische Chance geboten.“ Entsprechend empfiehlt er die für ihn ideale Kombination aus ep life science und spannenden Kundenprojekten auch in seinem Netzwerk weiter. Und: Beim 2024 anstehenden Projektwechsel entscheidet er sich gegen einen befristeten Direktvertrag und für sein unbefristetes Arbeitsverhältnis bei ep.
Sein aktuelles Projekt führt ihn vom produktnahen Arbeiten in den Bereich der Digitalisierung: Als Improvement Manager begleitet er die Einführung eines Labor-Informations-Management-Systems (LIMS). Die Software soll für einen transparenten, skalierbaren Laborbetrieb sorgen. Als bisheriger Prozessanalytiker bringt der ep’ler ideale Voraussetzungen für die Konzeption einer validen Software mit. Er identifiziert Requirements, formuliert Anforderungen, definiert Prozesse. Dabei führt er ein siebenköpfiges Software-Expertenteam und fungiert zugleich als zentrale Schnittstelle zu den Fachabteilungen, die später mit dem LIMS arbeiten, also entsprechende Anforderungen stellen.
Das neue Projekt ist agil, Umfeld und Workstream verändern sich dynamisch, es gibt wenig Routine und viel persönliche Weiterentwicklung, auch softwareseitig. Patrick Grees ist begeistert, das Projekt jedoch fast abgeschlossen. Aktuell überlegen er und Julia Zeyneloglu gemeinsam, wie sich sein weiterer Einsatz ab Dezember 2026 gestalten lässt. Er selbst hat eine klare Meinung: „Für mich wäre der Status quo ideal: angestellt bei ep und im Einsatz beim selben Hersteller, am liebsten im Projektumfeld der Digitalisierung!“
Zugang zum Weltraum für Europa
Ob Kommunikation, Navigation oder Gütertransport, ob Klimaanalysen, strategische Unabhängigkeit oder Verteidigung: Europa profitiert täglich von Infrastrukturen im Weltraum, unter anderem von institutionellen und kommerziellen Satelliten. Ein zuverlässiger Zugang ins All ist dafür unerlässlich.
Mit ihren Geschäftsfeldern Raumtransport, Verteidigungssysteme und Equipment & Services zählt die deutsch-französische ArianeGroup hier zu den führenden Playern. Als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsleitung im „Made in Europe“-Programm der ESA ist das Unternehmen verantwortlich für die Entwicklung und Herstellung der Schwerlastrakete Ariane 6. Es arbeitet in dem Programm mit mehr als 600 Industriepartnern und Zulieferern aus dreizehn europäischen Ländern zusammen.
Umfassendes Programm
ArianeGroup ist nicht nur Europas führender Raketenbauer mit der Ariane 6 und seiner Tochterfirma Maiaspace für Minilauncher, die Firma produziert auch wichtige Bauteile für Hersteller von Satelliten und Raumfahrzeugen auf dem Weltmarkt. Im Bereich Equipment & Services bietet das Unternehmen chemische und elektrische Antriebssysteme, hocheffizienten Hitzeschutz, chemische Komponenten und energetische Materialien für verschiedene Trägerraketen mit Feststoff- oder Flüssigkeitsantrieb. Für die Industrie entstehen maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Flüssigwasserstoff, zerstörungsfreie Prüfungen und Tests sowie im Management umweltspezifischer und technologischer Risiken.
Fokus Ariane 6
Insbesondere die Schwerlastrakete Ariane 6 eignet sich perfekt für komplexe Missionen. Sie kann verschiedenste Nutzlasten in die Umlaufbahn bringen – je nach Mission in einer Version mit zwei Boostern (Ariane 62) oder vier Boostern (Ariane 64). Die leistungsstärkere Ariane 64 ist insbesondere für das Aussetzen von Satellitenkonstellationen im Orbit geeignet. Die Ariane 6 wurde entwickelt, um das gleiche Maß an Präzision und Zuverlässigkeit wie die Ariane 5 zu bieten – jedoch mit verbesserter Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit.
Die im französischen Les Mureaux gefertigte Hauptstufe der Rakete gibt den Schub für den Flug ins All. Die Hauptstufe arbeitet, angetrieben vom kryotechnischen Vulcain® 2.1-Triebwerk, mit etwa 140 t Schub. Sie enthält 150 t Treibstoff in zwei Tanks (LH2/LOx). Das Triebwerk wird am Boden gezündet, es treibt die Hauptstufe etwa 470 Sekunden lang bis zu einer Höhe von 270 Kilometern an. Unterhalb befinden sich mit der Zwischenstufenstruktur verbundene Booster mit Feststofftriebwerken, die über zylindrische Heckschürzen auf dem Starttisch aufliegen und beim Start den größten Teil des Schubs der Trägerrakete liefern. Sie laufen 130 Sekunden lang, bevor sie nach dem Ausbrennen des Festtreibstoffs in einer Höhe von 60 Kilometern abgeworfen werden.
Die Zwischenstufenstruktur verbindet Haupt- und Oberstufe der Trägerrakete mit dem Zentralkörper, enthält Avioniksysteme und sichert die präzise Trennung von Haupt- und Oberstufe. Zu den wichtigsten Innovationen der Ariane 6 gehört die am ArianeGroup-Standort Bremen gebaute Oberstufe, die mit dem Vinci®-Triebwerk und dem Hilfstriebwerk APU (Auxiliary Propulsion Unit) ausgestattet ist und am Ende die Nutzlasten aussetzt. Dank der Möglichkeit, das Vinci®-Triebwerk bis zu viermal neu zu zünden, und dem zusätzlichen Schub der APU eignet sich die Ariane 6 perfekt für komplexe Missionen. Mit einer letzten Zündung kann die Oberstufe in Richtung Erdatmosphäre zurückgeschickt werden, wo sie verglüht und damit keine Trümmerteile im All zurücklässt.
ArianeGroup koordiniert die gesamte Supply Chain der Ariane 6-Trägerrakete, ausgelegt auf einen fehlerfreien Produktionsprozess mit kurzen Zykluszeiten. Sie verantwortet auch die Flugsoftware und missionsspezifische Daten. Im Entwicklungsbereich geht es aktuell um gewichtssparende Strukturen und Tanks aus Kohlefaserverbundwerkstoffen, eine leistungsfähigere Version des Feststoff-Triebwerks und eine Vinci®-Version mit 200 kN Schub. Entwicklung, Produktion und Zusammenbau sämtlicher Bestandteile erfolgen in ganz Europa – bis hin zur endgültigen Integration der Trägerrakete auf ihrer Startrampe im europäischen Weltraumbahnhof Französisch-Guayana.
Der Erststart der Ariane 6 fand am 9. Juli 2024 statt. Derzeit wird die Produktion der Rakete hochgefahren. Im vergangenen Jahr startete die Ariane 6 viermal, für dieses Jahr ist eine Verdopplung auf sieben bis acht Flüge geplant. 2027 soll dann eine Frequenz von rund zehn Starts pro Jahr erreicht werden.
Die multikulturellen Ariane 6-Teams vereinen Talent, technologische Kompetenz, Know-how und Erfahrung. International vernetzt, verfolgen sie gemeinsam das Ziel, Europa einen unabhängigen Zugang zum Weltraum zu sichern und die Weltraumtechnologien in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen.
Am 12. Februar 2026 startete erstmals die 62 Meter lange Ariane 64 mit vier Boostern. In einer „Heavy-Lift“-Version brachte sie 32 Satelliten mit rund 20 t Nutzlast in ihre Umlaufbahnen. Die APU modulierte durch einen kontinuierlichen, niedrigen Schub erfolgreich die Impulse während der Trennung jedes Satelliten vom Mast und die daraus resultierenden Änderungen von Gewicht und Gravitation.
Am 4. November 2025 um 22:02 Uhr MEZ brachte Ariane 6 den Copernicus-Satelliten Sentinel-1D vom europäischen Weltraumbahnhof als nun siebten Satelliten im Copernicus-Programm in eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO) in 693 km Höhe. Dort überwacht er Meereis, Eisberge und Gletscher, Bodensenkungen und Ölverschmutzungen. Die Abtrennung des Satelliten erfolgte 34 Minuten nach dem Start.
Maia, die erste wiederverwendbare Trägerrakete Europas, ist eine Entwicklung der ArianeGroup-Tochter MaiaSpace. Sie soll vertikal auf einem Lastkahn im Meer landen. In der wiederverwendbaren Version bringt sie bis zu 500 kg in die Umlaufbahn. Der kommerzielle Start ist für 2026 geplant.
In Lampoldshausen (Baden-Württemberg) ist einer von vier Standorten der ArianeGroup in Deutschland. Hier entwickelt und produziert das Unternehmen Antriebssysteme und Komponenten für Satelliten, Raumfahrzeuge und orbitale Plattformen. Das europäische Kompetenzzentrum beschäftigt insgesamt rund 300 Fachleute; es entstehen chemische und elektrische Antriebssysteme sowie Hochpräzisionsbauteile für Lageregelungssysteme von Satelliten, Transportvehikeln und Trägerraketen. Künftig erfolgt auch die Endmontage des Vinci®-Triebwerks der Ariane 6 am Standort Lampoldshausen.
Satellitenhersteller aus der ganzen Welt setzen auf ArianeGroup, wenn es um Antriebssysteme für die anspruchsvollsten Missionen im All geht. Die Spezialisten aus Baden-Württemberg leisten zum Beispiel entscheidende Beiträge zu bahnbrechenden Missionen wie Rosetta, JUICE, den Mond-Landern des japanischen Unternehmens ispace oder auch dem ARTEMIS/ORION-Programm mit der NASA, das wieder Menschen zum Mond bringen soll.
ArianeGroup bietet ein umfangreiches Portfolio an chemischen Antrieben, von 1N bis 400N Leistung. Hinzu kommen elektrische Plasmatriebwerke auf Basis der Gitterionen-Technologie – eine extrem anspruchsvolle, effiziente und leistungsstarke Antriebsvariante. Vor dem Start der Satelliten unterstützen die Teams von ArianeGroup ihre Kunden weltweit mit Dienstleistungen rund um die Integration, den Test sowie die Treibstoffe und die Betankung der Satelliten.
Zu den Innovationen, die am Standort Lampoldshausen vorangetrieben werden, zählt auch ein Wasserantriebssystem für Satelliten auf Basis von Elektrolyse. Die erste Demo-Anwendung dafür ist für Herbst 2026 geplant.
Raumfahrtantriebe der Zukunft entstehen dabei nicht nur durch die Forschung und Entwicklung innerhalb des Unternehmens. Wichtige Impulse liefern auch der regelmäßige Austausch mit internationalen Einrichtungen und die Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie Universitäten, beispielsweise der Justus-Liebig-Universität Gießen, dem IRS in Stuttgart, der Universität La Sapienza in Rom oder dem VKI in Brüssel.
Neues Wasserantriebssystem
Das von ArianeGroup in Lampoldshausen entwickelte Wasserantriebssystem beruht auf dem Prinzip der Elektrolyse. Ein großer, unter Druck gesetzter Tank liefert entmineralisiertes Wasser an einen Elektrolyseur, der mit Strom aus den Solarzellen des Satelliten versorgt wird. Der Elektrolyseur spaltet Wasser in gasförmigen Wasserstoff und Sauerstoff, beide werden getrennt in Drucktanks gespeichert. In der Brennkammer verbrannt, sorgen sie für den Schub des Satelliten. Komplett befüllte Drucktanks liefern genügend Treibstoff für einen etwa 30-sekündigen Schub.
Beiträge zu Mondmissionen
2026 fliegen im Rahmen der amerikanisch-europäischen ARTEMIS-II-Mission erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen in Richtung Mond. Antrieb und Versorgung der Raumkapsel ORION während der Mission liefert das European Service Module ESM, für das ArianeGroup im Auftrag von Airbus Defence and Space wichtige Beiträge liefert. Aus Lampoldshausen kommen dabei die Antriebssysteme (Triebwerke für die Lageregelung, Druckregler, Ventile, Leitungen). Über die Beiträge zum Servicemodul für astronautische Missionen hinaus verfügt ArianeGroup auch über Konzepte und Komponenten, um Landefahrzeuge für den Mond auszustatten. Als Beispiele seien das SHAPE MEMORY Ventil auf dem japanischen Lander SLIM und die Triebwerke für den japanischen Lander HaKUTO-R genannt. Mit Kunden aus der Türkei und aus Südkorea arbeiten die Experten der ArianeGroup ebenfalls an Antriebssystemen für kommende Mondmissionen.
Robert Dittrich, bis 12/25 stellvertretender Treibstoffpoolmanager
Ein breites Spektrum an Dienstleistungen rund um die Antriebssysteme von Satelliten und Trägerraketen ergänzt die Tätigkeiten in Entwicklung und Produktion in Lampoldshausen. Das Support-Team beherrscht Ausrüstung, Installation und Management chemischer und elektrischer Antriebssysteme: die Technik der Heißlaufprüfstände, die Bereitstellung von Bodensupport und Treibstoffen. Zum Leistungsprogramm zählen die Sicherheitsüberprüfung von Startplätzen sowie die Betankung von Satelliten und Raumfahrzeugen und der Oberstufen von Trägerraketen.
„Die hohen Präzisionsanforderungen im Umgang mit Raketentreibstoffen sind für mich als QM-Spezialisten genau das Richtige“, kommentiert Wirtschaftsingenieur Robert Dittrich. Von Juni 2024 bis zum Jahresende 2025 war er über ep als stellvertretender Treibstoffpoolmanager im Einsatz in Lampoldshausen. Zu seinen Aufgaben zählte die interne Steuerung von Kundenprojekten, insbesondere die Abstimmung von Treibstoffanforderungen und -lieferungen für Satelliten.
„Manche Satelliten haben nur Kartongröße, andere sind so groß wie Auflieger,“ so Robert Dittrich. Der meiste Treibstoff fließt in den Betrieb ihrer Lage- und Kontrollsysteme, „die perfekte Ausrichtung im Weltraum ist für ihre Mission unerlässlich.“ Der Bedarf variiert größenabhängig von wenigen Kilogramm bis über zwei Tonnen.
Zum Management der Treibstoffe gehörte auch die Planung, Beauftragung und Koordination aller Aufgaben im Bereich des Behältermanagements. Ihr ordnungsgemäßer Zustand ist die Voraussetzung für gefahrfreie Transporte: Ihre Beschaffenheit ist vom Team ständig zu kontrollieren, nach dem Entleeren werden die Behälter für die nächste Abfüllung aufwendig wiederaufbereitet. Robert Dittrich übernahm hier verantwortliche Kontrollfunktionen. Zu seinen Aufgaben zählten auch das Festlegen des jährlichen Instandhaltungsbudgets, die Überwachung des Mitteleinsatzes und – in enger Zusammenarbeit mit dem Controlling – Quartalsberichte an die Standortleitung.
Regelmäßig kommt der TÜV aufs Gelände, die Prüfungen gelten technischen Einrichtungen, etwa der Dichtigkeit, Mindestwanddicke, Druckbeständigkeit und der Stärke der Schweißnähte von Behältern, der Einhaltung festgelegter Prozesse durchs Team. Auch die Koordination mit externen Stellen wie TÜV, BAM und Instituten sowie die Begleitung von Audits standen auf dem Plan, Robert Dittrich konnte seine QM-Erfahrungen hier perfekt einbringen. Mit seinem Übertritt zu ArianeGroup übernahm er im Januar 2026 neue Aufgaben. „Für mich ist das alles hier Zukunft zum Anfassen – es ist klasse, dass ich ArianeGroup über ep von innen kennenlernen konnte!“
Kampagnenmanagerin
„Dass ich mal so nah am Weltraum sein würde, hab ich mir während meines Raumfahrttechnikstudiums nicht vorstellen können“, schwärmt ep Testingenieurin Lorena Stastny Stoyanov. „Es ist einfach faszinierend!“ Seit April 2024 ist sie für ep im Team von Michael Bock bei ArianeGroup in Lampoldshausen im Einsatz. Als Kampagnenmanagerin trägt sie dort zum sicheren Betanken von Raumfahrzeugen, insbesondere Satelliten, bei. Und ob Test- oder Launch-Kampagnen, Simulationsbetankung oder „real life“ – jedes Projekt beginnt lange im Voraus mit präziser Vorbereitung. Den Tests in aller Welt geht in der Regel eine Schiffspassage voraus: Treibstoff, Test- und Betankungsequipment sind in je zwei Seecontainern von Lampoldshausen zu den Startplätzen einige Monate unterwegs. Bis alles wieder zurückkommt, vergeht teilweise ein Jahr.
Lorena Stastny Stoyanov arbeitet je nach Kampagne mit einem zwei- bis achtköpfigen Team. Vieles ist zu tun: Kampagne und Testprozeduren konzipieren, Equipment kalibrieren, Treibstoff organisieren, Reise und Transport planen, Abstimmung mit dem Kunden, medizinische Untersuchungen. Meist stehen vielfältige Tests an: Systemtests und elektrische Tests der Teile, Leckagetests mit Helium von System und Satellit, zudem Funktionstests. Drucksensoren werden kalibriert und verifiziert, Subsysteme und Ventile getestet. Die Ventile übernehmen als Barriere zwischen System und Umgebung eine zentrale Rolle. Zum Testen an sich kommt eine aufwendige Dokumentation – meist über mehrere hundert Seiten.
Während des Betankens – häufig in Anwesenheit des Kunden – tragen Lorena Stastny Stoyanov und ihre Kollegen ATEX-zertifizierte Vollschutzanzüge mit Sauerstoffversorgung. Bei den Tanks handelt es sich um PMD-, Blasen- oder Membrantanks. Als Treibstoff in Raumfahrzeugen dient meist Hydrazin – hochgiftig und im Umgang anspruchsvoll. Im Falle von Simulationsbetankungen kommt z. B. Wasser, IPA oder SV55 zum Einsatz, von der Dichte und vom Verhalten her den später verwendeten Treibstoffen ähnlich. Den Tests folgen umfangreiche Auswertungstätigkeiten.
Lorena Stastny Stoyanov war schon zu Kampagnen in Florida, in Tel Aviv, Ankara, Korea, Japan, Indien und natürlich in Europa. „Zu all der Technik kommt der Kontakt mit Kunden aus verschiedenen Ländern und Kulturen“, meint sie. „Mehr Vielfalt geht nicht!“
Chemieingenieur
Michael BockHead of Customer Solutions & Services
„Was wir hier testen, ist großes Kino“, meint Thiemo Schweer schon nach wenigen Wochen im Labor bei ArianeGroup Lampoldshausen. Seit Januar 2026 ist er als Chemieingenieur für Raketentreibstoffe über ep Life Science im Chemielabor des Customer Solutions & Service-Teams von Michael Bock.
Er nimmt Wareneingangs- und -ausgangsprüfungen vor. Im Bereich der Reinheitsprüfungen für Produktionsprozesse der Ariane 6 testet er Lösemittel auf Partikelrückstände: Das Labor validiert, ob die Reinheitsanforderungen erfüllt sind. Bei den Treibstoffanalysen geht es um die stoffliche Analyse – unter anderem um die Anteile von Wasser, Eisen und Kohlenstoffen. Auch der Gasgehalt von Treibstoffen ist zu testen: Der Treibstoff muss gasfrei ins Triebwerk gelangen, erst dort sorgt der Kontakt mit dem Oxidator für die dann gewünschte Reaktion und den damit verbundenen Schub. Also wird der Treibstoff im Tanklager gasfrei gemacht, das Labor übernimmt die Ergebniskontrolle. „Das ist ein sehr spannendes Thema“, so Thiemo Schweer.
Überhaupt ist er begeistert von dem, was ihn hier jeden Tag erwartet – und von seinem Team. Noch steht er am Anfang, geplant ist jedoch ein längerfristiger Einsatz. „In eineinhalb Jahren sehen wir weiter“, so Michael Bock.
Michael Bock setzt bei der Auswahl seiner Fachkräfte gerne auf die ep group. „Wir machen sehr gute Erfahrungen mit den ep Kolleginnen und Kollegen“, kommentierte er. „Der Zusammenarbeit folgt, wenn alles passt, gerne eine Übernahme: Zum 1. Januar 2026 ist etwa Robert Dittrich von ep ins ArianeGroup-Team gewechselt.“
Herausragend: Suss MaskTrack Pro Series
Täglich verlassen wir uns auf Elektronik, Mikrochips bilden ihre treibende Kraft. Skalierbare, hochpräzise Lösungen von SUSS in den Bereichen Lithografie, Waferbonding und Packaging ermöglichen leistungsfähige und zuverlässige Halbleiterbauelemente. Seit über 75 Jahren agiert SUSS als weltweit innovativer und zuverlässiger Partner. Die Systeme und Prozesslösungen ermöglichen die präzise Mikrostrukturierung in Halbleiteranwendungen – und damit Technologien, die den digitalen Fortschritt vorantreiben.
Mit Fotomaskenlösungen, Belackungslösungen, Bildgebungslösungen und Bondlösungen zählt SUSS zu den führenden Spezialisten der Branche. Ständiges Infragestellen des Status quo, Verantwortung, Neugier und Mut ermöglichen das Überwinden von Barrieren. Zuverlässigkeit ist die Konstante vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung in der Halbleiterindustrie.
Fotomasken-Reinigungssysteme
SUSS Fotomasken-Reinigungssysteme bieten sichere Präzision im Nanobereich: Sie schützen empfindliche EUV- und DUV-Masken, erhöhen ihre Produktivität und Lebensdauer. Sie vereinen Effizienz, Nachhaltigkeit und Prozessstabilität für jede Stufe und jeden Maßstab der Maskenreinigung. SUSS deckt zentrale Prozessschritte ab: von der Reinigung über die Entwicklung bis hin zur Endkontrolle – für internationale Kunden unter anderem aus Optoelektronik, Mikrosystemtechnik, Displays, Leistungselektronik und Halbleiterfertigung.
Bake und Develop
Bake & Developer-Systeme von SUSS kombinieren eine hochpräzise Temperaturregelung mit einem flexiblen Multimode-Entwicklungsprozess und sind mit verschiedenen Fotolacken kompatibel. Sie gewährleisten eine extrem niedrige LER (und damit glatte, gleichmäßige Linienkanten), eine hohe CD-Homogenität (Konstanz der kleinsten funktionskritischen Strukturbreite über den Wafer bzw. das Bauteil hinweg) und stabile, wiederholbare Ergebnisse beim Schreiben von Fotomasken – ob für F+E oder Großserie.
Kompakt: SUSS ASx
Die ASx-Serie ist die vollautomatische Plattform für die Verarbeitung von Fotomasken für fortschrittliche Bake-, Resist Strip & Clean- und Entwicklungsprozesse auf Wafern von 25 nm bis 65 nm in einem einzigen System.
Die fehlerfreie Verarbeitung von Masken bei überzeugender Reinigungseffizienz und geringstmöglichen Betriebskosten sorgt für maximalen Ertrag. Industrieerprobte Reinigungstechnologien verlängern die Lebensdauer der Masken und senken die Produktionskosten.
Die Bake-Technologie arbeitet mit intelligenter Temperatursteuerung und automatisierter Prozessoptimierung. Ein intelligentes Hotplate-System sorgt für präzise Temperaturgleichmäßigkeit auf der Oberfläche der Fotomaske während des mittleren Temperaturanstiegs und bei der Zieltemperatur. Das ermöglicht einen optimalen Nachbelichtungsprozess und hochwertige Ergebnisse. Integrierte Algorithmen initiieren eine automatisierte Prozessoptimierung und gleichbleibende Maskenqualität.
Die Entwicklungstechnologien sind auf minimale Defekte und hohe Prozessstabilität ausgelegt. Das A+nozzle-System verteilt den Entwickler gleichmäßig über die gesamte Maske, aktive Entgasung verhindert Mikroblasen.
Hohe CD-Einheitlichkeit
Intelligente Automatisierung, modulare Anpassung und herausragende Leistung ermöglichen eine effiziente Produktion von Fotomasken nach Industriestandards in einer einzigen Plattform. Dry Flip und berührungsarmes Handling sorgen für präzise, schonende Transfers. Mehrere E/A-Stationen rationalisieren die Produktion, die Online-Webcam-Überwachung sorgt für Echtzeitkontrolle. Ein Algorithmus steuert die Oberflächentemperaturen der Fotomasken (90°C - 130°C) präzise, eine integrierte Rückkopplungsschleife garantiert eine zuverlässige, hochwertige Leistung. Die A+nozzle Low Impact Dispense-Technologie minimiert durch schnelle, gleichmäßige Oberflächenbenetzung und Medienaustausch Defekte und verbessert die Gleichmäßigkeit der kritischen Abmessungen über das gesamte Substrat.
Ultrasaubere Bedingungen
Zum intelligenten 25-Zonen-Hotplate-System für die Vorbereitung einer optimalen Nachbelichtung und hochwertige Ergebnisse kommt die ASONIC-Technologie®: Sie regt durch akustisches Streaming die Oberfläche an und erhöht den Austausch von Entwicklermedien. Daraus resultieren eine beständige Ausnutzung und verbesserte CD-Gleichmäßigkeit. Die Produktion erfolgt in einer Klasse-2-zertifizierten Umgebung: Spezielle physikalische und nasschemische Reinigungsverfahren entfernen effektiv Partikel und Verunreinigungen und sorgen für ultrasaubere Bedingungen gemäß DIN EN ISO 14644. Intelligente Prozesse gewährleisten die Integrität der Fotomasken bis hinunter zu 1x nm Halfpitch mit 90 nm Rückwärtskompatibilität.
Höchster Reinigungsgrad im ersten Durchgang
Mit dem höchsten Reinigungsgrad im ersten Durchgang hat sich die MaskTrack Pro Series als Plattform der Wahl in der Branche durchgesetzt. Hochentwickelte Reinigungstechnologien prädestinieren sie für modernste Reinraumanforderungen. Die MaskTrack Pro Series wurde für eine nahtlose Integration entwickelt, erfüllt strenge Industriestandards und ist sofort für die Fabrikautomatisierung bereit. Ihre modulare Architektur ermöglicht die Kombination mit Produkten von Drittanbietern und damit einen ganzheitlichen Ansatz für Lagerung, Handling und Bearbeitung von Fotomasken in einer vollständig kontrollierten Umgebung.
Die Halbleiterindustrie entwickelt sich rasant. In diesem Umfeld brauchen leistungsfähige Anbieter Partner, die technologisches Know-how, operative Flexibilität und personelle Stärke vereinen. SUSS arbeitet erfolgreich mit der engineering people group zusammen.
Die Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen, Zuverlässigkeit und einem tiefen Verständnis für die Anforderungen der Halbleiterindustrie. ep stellt zum richtigen Zeitpunkt die passenden Fachleute zur Verfügung und verfügt über ein ausgeprägtes Gespür für die spezifischen Qualifikationen in der Halbleiterfertigung, insbesondere im Bereich der Fotomaskenlösungen, einem der vier Teilbereiche des SUSS-Portfolios.
„ep zeichnet sich durch Professionalität, Transparenz und eine serviceorientierte Herangehensweise aus“, so Andreas von Bank, Manager Mechanical Design Photomask Solutions. „Wir können Schlüsselpositionen schnell und kompetent besetzen – ein entscheidender Faktor für die termingerechte Umsetzung von Projekten und die Beschleunigung von Entwicklungszyklen.“
Im Bereich Photomask Solutions zählen Präzision, Prozesskontrolle und Systemstabilität – ebenso wie Fachleute, die sich rasch in komplexe Aufgaben einarbeiten können. ep bietet SUSS eine flexible Kapazitätsanpassung, die schnelle Besetzung von Spezialistenpositionen durch gezieltes Recruiting, sorgfältige Auswahlprozesse und transparente Kommunikation.
„Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, insbesondere bei der Weiterentwicklung unserer Fotomaskenlösungen und der Umsetzung ambitionierter Entwicklungsprojekte!“
Die enge Beziehung zwischen SUSS und der ep group besteht schon längere Zeit. Sie ist von Nähe und Überzeugung geprägt: Abteilungsleiter Torsten Jung, Director Of Technology Development Photomask Solutions, wechselte 2020 aus dem ep Vertrieb zu SUSS in die Technik. Mathias Reimer (re.) kam bereits 2014 über ep zu SUSS. Auch ep’ler Hicham Abid (li.) fühlt sich dort sehr wohl.
Verlässliche Unterstützung aus dem ep competence center
Aktuell sind ep Kollegen im Bereich Photomask Solutions – und hier bei Anlagen zur Fotomaskenreinigung – eingesetzt. Von Robotern bewegt, werden die Fotomasken in Wet-Chambern – hochautomatisierten Nassprozessanlagen zur Behandlung von Fotomasken – gereinigt. Linear- und Prozessarme spritzen die Flüssigkeiten präzise ein.
Die kundenspezifischen Anforderungen sind vielfältig, für praktisch jede integrieren die Spezialisten passende Lösungen: Die Idee ist der Aufbau eines modularen Customizings. Neue Komponenten im Hinblick auf IT-Security und Energiemanagement kommen hinzu. Mehr Daten sind zu verarbeiten, das Bus-System ist entsprechend neu ausgelegt.
Und: SUSS möchte möglichst umweltfreundlich agieren – einerseits den Lebenszyklus der Anlagen verlängern, andererseits hin zu alternativen Technologien, die vor allem mit Wasser und Energieströmen arbeiten. Die steigende Komplexität der Anlagen hat zu größeren, differenzierteren Teams geführt. Vor dem Hintergrund der Aufgaben und ihrer Dynamik spielen Innovationsgeist und Austausch eine wesentliche Rolle.
Hardwareplanung
Hicham Abid, M. Sc. Automatisierungstechnik, ist seit Oktober 2025 für ep in der Hardwareplanung im Bereich Maskenreinigung bei SUSS Photomask Solutions. Er verfügt über 12 Jahre Erfahrung in Hardwareplanung, Antriebs- und Automatisierungstechnik. Bei SUSS erstellt er unter Einsatz von ZUKEN E3 Schaltpläne, Stromlauf-, Klemmen- und Kabelpläne sowie Fertigungsunterlagen für die Produktion.
Zudem wirkt er an Entwicklungsprojekten mit. Aktuell ist eine kleinere Anlage in Arbeit: Es geht darum, die passenden Bauteile in E3 anzulegen und bestehende Bauteile ins neue CAE-System E3 zu übertragen. Auch Symbole müssen neu in E3 angelegt werden, Listen und Logiken von Prüfmechanismen sind zu erstellen. Zudem prüft er bereits angelegte Komponenten auf normgerechte und fehlerfreie Konfiguration und dokumentiert. „Die Herausforderung ist, komplexe Komponenten in der Zuken-Datenbank anzulegen“, erläutert Hicham Abid. Zum Team zählen weitere Elektroingenieure, Mechanik-Konstrukteure, Medienplaner, Prozess- und Applikationsingenieure, unter anderem Mathias Reimer, Design Engineer Electrics. „Die Strukturen der hochkomplexen Anlage zu verstehen, ist schwierig“, so Reimer. „Wer neu bei uns anfängt, benötigt eine lange Einarbeitungszeit – bis zu zwei Jahren – und einen Mentor, den er fragen kann. Was ich jetzt schon sagen kann: Hicham hat sich sehr schnell eingefunden, das läuft prima!“
Hicham Abid ist sehr zufrieden: „Ich habe hier ein Umfeld, in dem ich mich schon jetzt sehr weiterentwickeln konnte. Und ich bringe Erfahrungen von außen mit, die meinen Aufgaben und meinem Team hier zugutekommen. Für mich läuft es mit ep bei SUSS absolut rund!“
Zeichnungserstellung Mechanical Design
Auch im Mechanical Design für Fotomaskenreinigungsanlagen sind ep Kollegen aktiv. Carlos Garcia, B. Sc. Maschinenbau bringt langjährige Erfahrung in Kunststoffkonstruktion, Werkzeugbau, Verpackungstechnik und Sondermaschinenbau mit. Nikica Šerić, B. Eng. Maschinenbau, erleichterten seine Kenntnisse aus Automotive, Maschinenbau und Sondermaschinenbau den Einstieg ins Projekt deutlich.
Zu den Aufgaben der beiden Konstrukteure zählt das Ableiten von Fertigungsunterlagen aus technischen Zeichnungen in 2D, das Erstellen von Montage-/Baugruppen-Zeichnungen nach Vorgabe und die Abstimmung im Team über Umsetzung und Bearbeitungsfortschritte. Die Daten sind ins System zu überführen und zu pflegen, Tools sind Siemens NX und SAP. Beide sind fest ins Team eingebunden und kommunizieren sowohl mit dem internen Zeichner als auch mit dem Designbereich.
Teamleiter Andreas von Bank hebt das attraktive Arbeitsklima und die zukunftsweisenden Perspektiven im Unternehmen hervor: „Die Möglichkeiten, sich hier weiterzuentwickeln, sind sehr gut. Der Bereich Photomask Solutions ist hochkomplex und unerschöpflich.“ Das sehen auch die ep Kollegen so: „Wir haben hier eine klare Struktur und können selbstständig arbeiten“, betont Carlos Garcia. „Das macht großen Spaß und ist zudem wirtschaftlich.“ Nikica Šerić lobt die Qualität der Einarbeitung: „Obwohl ich in diesem Projekt nicht direkt in der Produktion tätig war, ermöglichte mir die gute Organisation, offene Kommunikationskultur und Unterstützung meiner Kollegen eine schnelle Einarbeitung.“ Andreas von Bank ist mit beiden Kollegen und mit dem Kontakt zu ep sehr zufrieden.
»Carlos und Nikica arbeiten vorwärtsgerichtet, die Trackinglisten beim wöchentlichen Statusmeeting sehen immer sehr gut aus! Und in Stephan Lange im ep Competence Center habe ich einen kompetenten, sehr engagierten Ansprechpartner im Projektgeschäft.«
— Andreas von Bank, Teamleiter
„Die ep group ist mehr als ein Unternehmen – sie ist eine Vision, bei der Menschen, Ideen und Technik zusammenkommen und eins werden“, betont ep Gründer und Inhaber Winfried Keppler. Zu dieser Philosophie passt es, den Status quo nie als nicht verbesserungswürdig zu betrachten ... „Wir entwickeln uns ständig weiter, im Sinne von noch mehr Qualität, Effektivität und Persönlichkeit.“
KI im Recruiting
Aktuell geht der Bereich Recruiting neue Wege. „Wir haben eine Möglichkeit gesucht, diese ep Kernkompetenz für alle Beteiligten noch attraktiver zu machen“, kommentiert Christofer Keppler, Member of the Executive Board. Im Blick hatte das Projektteam „Digital Innovation“ die Faktoren Zeit und Bearbeitungsqualität. „Unsere Recruiter haben bisher viel Zeit in Administratives investiert: das Sichten von Bewerbungen, Datenabgleich, Systemdatenpflege. Sehr vieles davon nimmt ihnen unsere neue KI nun ab.“
Chatten mit der KI
Was bedeutet: Die KI beschleunigt den schon bisher überdurchschnittlich schnellen Bewerbungsprozess wesentlich. Wer sich heute bei der ep group bewirbt, per Formular, SMS oder WhatsApp, erhält innerhalb kürzester Zeit ein erstes qualifiziertes Feedback. Denn die KI gleicht direkt nach Bewerbungseingang alle Informationen des Kandidaten mit den Anforderungen der angegebenen Stelle ab. Oft schon innerhalb einer Stunde meldet sie sich per Chat mit individuell formulierten Fragen bei ihm zurück.
In diesem Chat reichert sie die bereits vorliegenden Informationen durch gezielte Fragen an und erstellt am Ende aus den dann aussagekräftigen Informationen ein Profil. Dieses Profil vermittelt dem Recruiting-Team einen weitgehend gesicherten Eindruck ... Passt die Person gut zu ep und zur selbst ausgewählten Stelle? Passt sie zwar zu ep, aber vielleicht noch besser zu einer anderen Stelle (und zu welcher)? Oder besteht die Vermutung, dass sie bei ep eher nicht glücklich wird und warum?
Human in the Loop
Nun startet der Human in the Loop: Der zuständige Recruiter analysiert die – fundiert dokumentierte – Einschätzung der KI und meldet sich umgehend bei relevanten Bewerbern. Befreit von Standardabfragen, steigt er sofort auf tief technischer, tief menschlicher Ebene in den Prozess ein. Er kennt Kunden, Projekt, Anforderungen und kann sich Zeit nehmen, um im qualitativ hochwertigen Gespräch zu spüren, ob der Kandidat ins Team passt und ob dieses Team ihm das richtige Umfeld bieten kann.
Die Zeitersparnis verbindet Wettbewerbs- und Qualitätsvorteile. „Die KI sorgt für einen superschnellen Einstieg, entlastet uns enorm und macht unseren Job interessanter“, hebt Dominique Becker-Schlick, Teamlead Recruiting, hervor. „Wir nutzen unsere Zeit, um relevante Kandidaten tatsächlich kennenzulernen und noch enger mit dem Vertrieb zu kooperieren. Im Ergebnis sorgen noch präziseres Matching und mehr Zufriedenheit für höhere Wertschöpfung und mehr Wachstum.“
Die smarte Verbindung von Zeit- und Ergebnisvorteilen überzeugt durchweg. „Die KI zahlt in unser Qualitäts-Leadership ein“, so Christofer Keppler. „Wir ersetzen nicht Recruiter durch KI, sondern Recruiter ohne KI durch Recruiter mit KI. Und das kommt auch im ep Recruiting-Team richtig gut an!“
Du bist nur einen Klick von deinem nächsten Karriereschritt entfernt. Bewirb dich per Formular, SMS oder WhatsApp. Zeig uns, wer du bist!
Direkt nach Bewerbungseingang meldet sich unsere KI per Chat. Sie fragt individuell, reichert deine Infos gezielt an und erstellt ein Profil fürs Recruiting. Dein Potenzial zählt!
Jetzt wird’s persönlich: Wir lernen uns kennen, über Microsoft Teams, telefonisch oder persönlich vor Ort. Du erfährst mehr über uns, und wir über dich. Sind wir ein Match? Offenheit, Ehrlichkeit und Wertschätzung sind uns besonders wichtig.
Wenn alles passt, erstellen wir dein individuelles Profil und stellen dich bei unserem Kunden oder im ep competence center vor. Für das Gespräch bereiten wir dich optimal vor. Wir sind immer an deiner Seite.
Herzlichen Glückwunsch! Du hast überzeugt! Jetzt heißt es: Vertrag unterschreiben und durchstarten. Natürlich begleiten wir dich auch nach deinem Start weiter und bleiben eng in Kontakt.
Flugfeldreiniger, Kehrmaschinen, Pelletfahrzeuge, Tankfahrzeuge, Silofahrzeuge – seit über zehn Jahren verwandelt die Ulmer Wilfatec Steuerungstechnik Fahrzeuge in präzise funktionierende Werkzeuge. „Wir machen aus Nutzfahrzeugen intelligente, mühelos steuerbare Arbeitsmaschinen“, erläutert Geschäftsführer Dennis Wilhelm. „Dank CAN-Bus-Technik lassen sich die Systeme schnell integrieren und effizient betreiben. Plug-and-Play macht sie extrem bedienerfreundlich.“
Flexibilität, Rundum-Kompetenz und Geschwindigkeit sind die Stärken des feinen, sehr leistungsfähigen Partners, spezielle Anwendungen für Nischenprodukte seine Spezialität. „Da wir von der Idee über die Visualisierung und Programmierung bis hin zum Bau der Plug-and-Play-Lösung alles selbst übernehmen, können wir unseren Kunden extrem schnell helfen“, ergänzt Wilhelm. Die stammen fast immer aus dem Bereich KMU: Ähnliche Kompetenzen in derart hoher Entwicklungsreife und den ergänzenden Service selbst vorzuhalten, wäre für sie nicht rentabel.
Durchweg effizient ist dafür die Kooperation. Wilfatec Steuerungstechnik arbeitet stets modular und exakt am Kunden ausgerichtet: beginnend mit der Analyse von Steuerungsbedarf und Abläufen, grundlegenden Anforderungen, möglichen komfort- und effizienzsteigernden Funktionen, besonderen Herausforderungen. „Wir ermitteln versteckte Potenziale“, kommentiert Dennis Wilhelm. „Teams, Fahrzeuge, Betriebsabläufe, aktuelle Schwachstellen, interessante Neuerungen im Sinne von Tempo, Effizienz und Agilität – all das sind unsere Themen.“
Darauf aufbauend entwickelt, programmiert und produziert Wilfatec das individuell optimale Steuerungssystem und hebt die Maschine dabei aufs nächste Level. Sensoren, Steuerungen, Aktoren und Kabelsysteme werden individuell aufeinander abgestimmt. Das ermöglicht einen reibungslosen Einbau, den raschen Austausch von Komponenten und spätere Weiterentwicklungen. Die gesamte Fahrzeugkommunikation läuft über zwei Drähte: Das spart Arbeitszeit und vermeidet Bedienungsfehler – bei enormer Regelungstiefe.
Zur Entwicklung zählt die Planung der Position und Funktion sämtlicher Bauteile, das Implementieren von Lösungen im Sinne perfektionierter Werkzeuge, die ihre Aufgaben mühelos erledigen. Wilfatec liefert vorverdrahtete Schaltschränke, die wie Puzzleteile ins Gesamtsystem passen. Sämtliche Elektronik- und CAN-Bus-Komponenten sind fertig kommissioniert. Alles passt nach Maß: von der kleinsten Schraube bis zur hochkomplexen elektronischen Komponente.
Der Einbau des Steuerungssystems und die Mitarbeiterschulung zählen auf Wunsch ebenfalls zum Leistungspaket. Nach der Einführung betreut Wilfatec die Systeme weiter, die Kunden konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft. Ergebnis bis heute: Wer mit Wilfatec startet, bleibt dabei – sämtliche Kunden seit der Gründung im Jahr 2013 sind nach wie vor an Bord. Dazu zählen unter anderem SMETS Technology, Weltmarktführer im Bereich Flugfeldreiniger, der Tankfahrzeughersteller Lindner & Fischer, zudem Heitling Fahrzeugbau, spezialisiert auf Silofahrzeuge und die Firma Köpf, Spezialist für Entsorgungsfahrzeuge.
Auch beim gelungensten Aufsetzen hinterlassen die Reifen des Fliegers kiloweise Gummi auf der Landebahn. Beim A 380 zum Beispiel sind es jedes Mal circa 15 kg. Also braucht es Spezialfahrzeuge für die Reinigung. Die gehen mit 2.500 bar Wasserdruck zur Sache; Joysticks, Pumpen, Motoren und Sensoren müssen perfekt zusammenspielen. Komplexe Arbeitsmaschinen wie SMETS Flugfeldreiniger sind ein Fall für Wilfatec Steuerungstechnik.
Die Fahrzeuge von SMETS Technology hat Wilfatec sozusagen neu erdacht. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden entwickelte das Team eine HMI-Lösung auf Basis eines robusten 12-Zoll-Touchdisplays fürs Fahrerhaus sowie einen ethernetfähigen Schaltschrank mit leistungsfähiger Steuerung, 50 Ein- und Ausgängen für die Regelung diverser Komponenten und vier CAN-Bus-Schnittstellen. Er vernetzt das Chassis intelligent mit allen Aktoren und Sensoren.
Nach rund 18 Monaten Entwicklungszeit ging das erste Fahrzeug in Betrieb. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen: Der Fahrer steuert die Maschine über das zentrale Display präzise per Joystick. Im Automatikmodus reicht ein Tastendruck, damit alle Prozesse im Hintergrund selbstständig ablaufen. Die digitale Steuerungstechnik erlaubt extrem feine Einstellungen, das Reinigungsergebnis ist erstklassig.
Mittlerweile ist SMETS Weltmarktführer für Flugfeldreiniger. Weitere Entwicklungsschritte brachten eine universelle Steuerungsplattform – sie ermöglicht die Kommunikation mit unterschiedlichen Fahrgestellen. Heute verfügt jedes Fahrzeug zudem über einen Router für Software-Updates und Ferndiagnosen. Ein Online-Portal informiert Betreiber über Fahrzeugstandorte, gereinigte Flächen, Einsatzzeiten sowie wichtige Betriebswerte wie Wasserstand, Öltemperatur und Sensorik.
ep Senior Experts
Schaut man auf das Arbeitgeberportal kununu, finden sich bei der ep group (Bewertung: 4,5 von 5,0) zum Thema Lebensalter Kommentare wie diese: „Man wird nach Kompetenz ausgewählt ... noch Fragen?“, „Ältere Kollegen erhalten die gleiche Weiterbildungen und Aufstiegschancen wie jüngere Kollegen“, „Die Lebens- und Arbeitserfahrung älterer Kollegen wird wertgeschätzt“ ... Das ist kein Zufall, sondern Überzeugung, denn der Umgang mit Teammitgliedern ist bei der ep group unabhängig vom Alter: „Wir sind ein wirkliches Familienunternehmen und verstehen uns auch so“, kommentiert Dominik Keppler, Member of the Executive Board. „In der Familie sind Menschen jeden Alters gleichermaßen willkommen. So wurden wir erzogen, unser Vater hat ep von Anfang an so geführt, nun tragen wir die Überzeugung gemeinsam weiter.“
Ob 20, 35, 53, 62 oder älter ... Das Alter der Mitarbeitenden hat bei ep keinerlei Auswirkung auf Umgang, Teamzusammenhalt oder Respekt. Mehr noch: Seit neuestem sind Ältere gefragter denn je: „Wir stellen fest, dass in manchen Kundenunternehmen wertvolle Experten ins Rentenalter kommen, aber gerne weiterarbeiten würden. Nicht immer ist das in den Statuten vorgesehen. Der Wechsel zu ep macht’s möglich: Als ‚ep Senior Experts‘ können die Fachleute ihre Erfahrung weiterhin einbringen – im bisherigen Unternehmen oder an anderer Stelle.“
Mit dieser Strategie begegnet ep auch dem drohenden Fehlen von Millionen Fachkräften in den kommenden Jahren. Allein 2029 gehen 1,4 Mio. Menschen in Rente, nur etwa 736.000 kommen als Berufseinsteiger nach. Insgesamt werden bis 2030 etwa 5 Mio. Arbeitskräfte und damit Milliarden Arbeitsstunden fehlen. „Diesem ernsthaften Risiko für Wachstum, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft möchten wir mit aller Kraft entgegenwirken: durch attraktive Angebote für jedes Alter – und unkonventionelle für Ältere“, so Keppler.
Der Einsatz erfahrener Fachkräfte unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung kritischer Projekte. Das Programm „ep Senior Experts“ aktiviert das wertvolle Know-how erfahrener Rentenberechtigter mit Kraft für weitere Jahre, gerne auch in Teilzeit. „Wir ermöglichen flexible, projektbasierte Einsätze über den Renteneintritt hinaus und schaffen eine gezielte Verlängerung auslaufender Arbeitsverträge“, schildert der ep Stratege. Das Ergebnis: Wissen bleibt im Unternehmen, Fachkräftelücken werden geschlossen, der Zugang zu erfahrenen Expertinnen und Experten bleibt – für mehr Sicherheit und Profil im Wettbewerb. Oder wie es ein weiteres ep-bezogenes kununu-Statement formuliert: „Wenn die Leistung stimmt, kann man hier alt werden!“ Warum auch nicht ...
→ flexible Arbeitsmöglichkeit im Rentenalter
→ Einbringen von Kenntnissen und Erfahrung
→ Bestätigung und sinnvolle Aufgabe
→ Teamzugehörigkeit und berufliche Kontakte
→ finanzielle Vorteile
→ Sichern von Expertenwissen aus eigenen Teams
→ zusätzliches Expertenwissen aus dem ep Talentpool
→ Flexibler, projektbasierter Einsatz,
→ Senken des Fachkräftemangel-Risikos
→ Senken anstellungsbezogener Risiken
→ Fixkosten > variable, leistungsbezogene Kosten
Yvonne Jelsen, Account Manager bei ep life science, lernt die ep group bereits als Werkstudentin kennen. Damals Studierende im Bereich Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Consulting an der Hochschule Neu-Ulm, sucht sie früh die Nähe zur Praxis. Die A
Analyse der Attraktivität der ep group
Erfolg von der Pike auf
Die Kontakte bleiben lebendig, einer Tätigkeit im Projektmanagement bei einem führenden Einzelhandelsunternehmen folgt rasch der Wechsel zu ep life science. Seit nun drei Jahren baut Yvonne Jelsen den Unternehmensbereich gemeinsam mit Julia Zeyneloglu, Head of ep life science, auf. Das Ziel ist, die ep group im Bereich Chemie und Pharma ebenso stark zu machen wie in Engineering und Informatik.
Yvonne Jelsen gewinnt entschlossen Kunden für ep life science und überzeugt sie durch erfolgreiche Einsätze von ep Fachleuten oder Vermittlungen von der Zusammenarbeit. Nach und nach wächst ep life science, im 4. Quartal 2025 nimmt der Bereich im Ranking der ep Standorte erstmals eine Führungsposition ein.
Die Hochschule als Ressource
Um ep life science nachhaltig im Wirtschaftsumfeld zu platzieren, hält Yvonne Jelsen zudem Kontakt zu den Studierenden ihrer ehemaligen Hochschule: „Alle diese Studierenden gehen irgendwann in Wirtschaftsunternehmen. Sie können potenzielle Kandidaten fürs ep Team sein, vor allem aber können sie meine Ansprechpartner bei Kunden werden. Und vielleicht kann ich sie auf dem Weg dorthin sogar unterstützen.“
Also betreibt Yvonne Jelsen persönliches Hochschulmarketing, trifft sich immer wieder mit Studierenden und Alumni, hält Kontakt und initiiert studentische Consulting-Projekte. Im Sommersemester 2025 absolviert eine Gruppe Studierender ein Projekt zum Thema „Wo steht ep in 10 Jahren? Analyse der Arbeitgeberattraktivität der ep group“, im Wintersemester 2025/26 steht das Thema „Cross-Selling bei der ep group“ auf dem Plan – mit der Aufgabe, Verbesserungspotenziale im Miteinander von ep und ep life science herauszuarbeiten.
Gezieltes Employer Branding
In beide Projekte sind Mitarbeitende der ep group aktiv integriert, die Hochschulgruppe präsentiert die Ergebnisse in Anwesenheit von Geschäftsführung und HR. „Ich möchte, dass sich die Studierenden wirklich mit ep beschäftigen“, kommentiert Yvonne Jelsen. „Nur so entsteht ein Bezug, der auf Dauer Bestand haben kann.“ Prof. Dr. Dirk Bildhäuser von der Hochschule Neu-Ulm unterstützt ihre Herangehensweise: „Aus Sicht der Hochschule bieten die Projekte einen wertvollen Einblick in die Praxis. Gleichzeitig initiieren sie persönliche Beziehungen, die langfristig nützlich sein können.“
Das Employer-Branding-Potenzial ist erheblich, Yvonne Jelsen investiert gerne Zeit in Kontakte mit den Studierenden: „Wir treffen uns auch abends auf ein Bier, mir ist das Ganze wirklich wichtig.“ Potenzielle Erfolge sind Einstiege als Werkstudenten bei ep oder über ep bei einem Kunden. Nach dem Studium bleibt die ep group als Sprungbrett im Hinterkopf, in der späteren Praxis als leistungsfähiger Partner im Falle von Personalbedarf.
Der Mensch steht im Mittelpunkt! ... Davon sind wir bei ep überzeugt und leben das auf vielfältige Weise – im Alltag, mit unseren Kunden, bei Festen.
Alltag
Im Alltag zählen Herzlichkeit und Respekt, Information und gemeinsam Ziele zu erreichen. Onboarding, Workshops und Weiterbildung sorgen für „Get together“ durch die Republik. Einmal pro Quartal verbindet „ep talks“ Christofer Keppler und Dominik Keppler, Alexander Körner und Winfried Keppler mit allen in der ep group.
Kundenevents
„Get together“ gilt auch bei den ep Kundenevents. Die ep group lädt Keynote-Speaker nach Ulm ein – und die Kunden im erreichbaren Umkreis gleich mit. Etwa 70 Personen versammeln sich regelmäßig zu Denkanstößen, inspirierenden Gesprächen und lebhaften Diskussionen.
„THINKING LIKE GEN Z“
Frühjahr 2025
Keynote-Speaker Philipp Steinle (Bridgehouse):
„Die Gen Z ist vielfältig, nicht homogen. Mit frischem Denken, digitaler Souveränität und starkem Wertebewusstsein bringt sie neue Impulse.“
Rechtsanwalt Dr. Rüdiger Gaenslen (EnGarde):
„Moderne Arbeitsformen brauchen den passenden rechtlichen Rahmen.“
„KI ist da – aber nutzen wir sie richtig?“
Herbst 2025
Keynote-Speaker Tristan Post (The AI Strategist):
„Zwischen Hype und Hoffnung: KI ist eine ganzheitliche Transformation, kein Sprint.“
O-Ton Michael Spanner, Head of Marketing & Communication:
„Morgen bin ich arbeitslos – wie jeder im Marketing, wie Programmierer und Designer, Recruiter und Juristen? Nein: Wir nutzen KI, um die Produktivität zu steigern, die Qualität zu erhöhen, neue Möglichkeiten zu schaffen. Und genau dafür braucht es jede Menge Experten, die verstehen, was nötig ist. Also: nicht zittern, sondern Vorteile ausschöpfen!“
Nächste Veranstaltung
Herbst 2026
Das Thema ist noch nicht fix, aber: Es geht um den Fachkräftemangel und clevere Strategien, damit umzugehen. Interessiert? Dann zählen Sie zu den ersten, die wir einladen ... Lassen Sie sich vormerken unter info@ep-group.de. Wir senden Ihnen Termin und Infos rechtzeitig zu!
Feste
Als „legendär“ bezeichnen viele bei ep und ihre Familien unsere Sommerfeste. Und immer wieder besonders präsentieren sich die ep Weihnachtsfeiern – exklusiv für ep’ler/innen aus ganz Deutschland am Standort Ulm. Durchs ganze Jahr treffen sich die Standortteams abends mit ihren Projektmitarbeitern ... Austauschen, Zeit füreinander haben – das ist ep!
Key Infos 'THINKING LIKE GENZ'
→ Erwartungen der Gen Z: unter anderem Zuverlässigkeit, Struktur & Klarheit, Wirksamkeit der Arbeit, strategische und kulturelle Integration, Vertrauen.
→ Rahmen: Datenschutz, IT-Sicherheit und systematische Arbeitszeitenerfassung auch im Mobile Work; rechtlich sichere Umsetzung von Benefits und steueroptimierter Entlohnung.
Key Infos 'KI ist da – aber nutzen wir sie richtig?'
→ KI kann Prozesse und Geschäftsmodelle neu gestalten.
→ Zentrale Nutzen sind Resilienz, Agilität und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.
Herausgeber:
engineering people GmbH,
Söflinger Straße 70, 89077 Ulm,
Telefon +49 (0) 731 / 20 790-0,
Fax +49 (0) 731 / 20 790-120,
www.ep-group.de
Urheberrecht:
engineering people GmbH
V.i.S.d.P.: context Annette Schlenker
Text: Annette Schlenker
Gestaltung Printausgabe: 13 6 Design GmbH
Bildnachweis:
ArianeGroup, engineering people GmbH, high5.pictures Ibo Köse, Rampant Pictures GbR, SUSS MicroTec SE, Wilfatec GmbH, Shutterstock: gorodenkoff
Druckerei Printausgabe:
BAIRLE Druck & Medien GmbH
ep Magazin #23 — Mai 2026